Vorschau

Unsere Konzerte im Jahr 2019

Momentan stecken wir inmitten der Proben für unsere kommenden 4 Konzerte! Und hier können Sie uns demnächst hören und natürlich auch sehen...



 

Sonntag, 03.11.2019, 18 Uhr, St. Jakobi Braunschweig

Requiem in d-moll
Franz von Suppè

Musikalische Leitung: Matthias Stanze

KonzertChor Braunschweig

Staatsorchester Braunschweig

Jelena Banković (Sopran)
Anne Schuldt (Alt)
Matthias Stier (Tenor)
Maximilian Krummen (Bariton)

Am 3. November 2019, 18 Uhr, wird der KonzertChor Braunschweig anlässlich des 200. Geburtsjubiläums des österreichischen Komponisten Franz von Suppè dessen „REQUIEM in d-Moll“ (1855) gemeinsam mit dem Staatsorchester und den Solisten Jelena Banković (Sopran), Anne Schuldt (Alt), Matthias Stier
(Tenor), Maximilian Krummen (Bariton) in der St. Jakobi-Kirche aufführen.

Franz von Suppè (1819–1895) gilt als Schöpfer der deutschen Operette, fühlte sich aber als Komponist immer wieder der Kirchenmusik hingezogen: Er schrieb drei Messen und – als wichtigsten Beitrag in dieser Gattung – ein Requiem. Es entstand 19 Jahre vor Guiseppe Verdis Meisterwerk und weist mit diesem eine Reihe von Ähnlichkeiten auf.

Beide Werke haben die gleiche Satzfolge mit dem Abschluss des „Libera me“. Das „Dies irae“, obwohl bei Suppè nur ein kurzer Zwischensatz, hat die ganze Kraft und zornige Wucht des Verdischen Gegenstücks.Es ist bezeichnend, dass oft der Opernstil vorherrscht. Dokumentiert ist, dass die letzte Aufführung 1901 in Wien stattfand. Erst 1983 wurde das Autograph der Partitur wiederaufgefunden, die erste Aufführung seit 1901 fand 1984 durch BBC London statt.

Die Auffühungshäufigkeit des Werkes hält sich immer noch in Grenzen, auch wenn sich in Fachkreisen allmählich herumgesprochen hat, dass Suppès REQUIEM in d-Moll „zu den Wiederentdeckungen zählt, die durchaus lohnt, zumal auch der Chorpart sehr dankbare Aufgaben stellt.“ (Tagesspiegel) „(...) Dreizehn Sätze wie bei Verdi – und nicht ein schwacher darunter. Man staunt, wie ein solches schlagend wirkungsvolles geistliches Musikwerk so lange abhanden kommen konnte. Es behauptet sich zwischen den Gipfeln Berlioz’ und Verdis mit unverkennbarer Eigenart und ergreifender Echtheit.“ (Volksblatt Berlin)

Die Braunschweiger Aufführung Franz von Suppès REQUIEM in d-Moll am 3. November 2019, 18 Uhr, in der St. Jakobi-Kirche ist eine Braunschweiger Erstauffühung.

Karteninformationen
Vorverkauf: 15,00 €/ 20,00 €/ 25,00 € (inkl. VVK-Gebühren)
Abendkasse: 17,00 €/ 22,00 €/ 27,00 €
Der Kartenvorverkauf beginnt ab 15.9.2019 unter www.undercover, www.konzertkasse.de, www.eventim.de
bei Musikalien Bartels, der Touristinfo Braunschweig und allen anderen bekannten VVK-Stellen.

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17.11.2019, 11 Uhr/ 18.11.2019, 20 Uhr

Stadthalle Braunschweig

3. Sinfoniekonzert

"Messa de Requiem"
Guiseppe Verdi

Musikalische Leitung: Stefan Soltesz

Solist*innen: Ekaterina Kudryavtseva (Sopran), Dorothea Spilger (Alt), Michael Ha (Tenor), Jisang Ryu (Bass)

Chor des Staatstheaters Braunschweig, KonzertChor Braunschweig

Mit der »Messa da Requiem« von Giuseppe Verdi präsentiert das Staatsorchester ein Werk, das zu den eindrucksvollsten Kompositionen zählt, die das gesamte 19. Jahrhundert hervorgebracht hat. Verdi schuf mit ihr auf der Grundlage der römisch-katholischen Liturgie des Totengottesdienstes einen musikalisch äußerst dichten Spannungsbogen von vokaler und orchestraler Farbigkeit. Dabei besitzen die einzelnen Nummern eine derart dramatische Kraft, dass sie sich mit Opernerfolgen des Komponisten aus der Entstehungszeit um 1874 – so etwa mit »Aida« – durchaus messen können. Der Dramatiker George Bernard Shaw hat gerade dieses Werk als Verdis »größte Oper« angesehen.

Die Idee zum »Requiem« entwickelte Verdi nach dem Tode Gioachino Rossinis. Er lud die zwölf bedeutendsten Komponisten Italiens ein, um dem verstorbenen Altmeister ein musikalisches Denkmal zu setzen. Jeder sollte einen Teil dieser Totenmesse vertonen, Verdi selbst übernahm das »Libera me«. Doch eine Uraufführung dieser so genannten »Messa per Rossini« kam nicht zustande. So griff Verdi das Projekt 1873 alleine wieder auf und führte es zu Ende.

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16.02.2020, 11 Uhr/ 17.02.2019, 20 Uhr
Stadthalle Braunschweig

6. Sinfoniekonzert

"Missa solemnis" (D-Dur op. 123)
Ludwig van Beethoven

Musikalische Leitung Srba Dinić

Solist*innen Narine Yeghiyan (Sopran), Isabel Stüber-Malagamba (Alt), Matthias Stier (Tenor), Jisang Ryu (Bass)

Chor des Staatstheaters Braunschweig, KonzertChor Braunschweig

Einen Höhepunkt des sinfonischen Beethovenjahres am Staatstheater Braunschweig bildet die »Missa solemnis« des Komponisten, die 2020 erstmalig in der Sinfoniekonzertreihe des Staatsorchesters erklingen wird. Beethoven selbst bezeichnete sie in seinen letzten Lebensjahren mehrfach als sein »größtes Werk« und das »gelungenste meiner Geistesprodukte« – und tatsächlich übersteigt das Stück an Umfang und Komplexität vergleichbare Sakralkompositionen bei weitem. Ursprünglich zur Inthronisierung seines engen Freundes, Schülers und Förderers Erzherzog Rudolph von Österreich vorgesehen, verpasste Beethovens monumentale Arbeit den angedachten Zeitpunkt der Fertigstellung und wurde erst vier Jahre später, am 20. April 1824, im Rahmen eines geistlichen Fastenkonzerts in St. Petersburg uraufgeführt. Diese vier Jahre nutzte ihr Autor jedoch zur intensiven Vorbereitung: Er studierte in der Notenbibliothek des Erzherzogs die gesammelte Kirchenmusik von der Gregorianik über Palestrina, Bach und Händel bis zu Haydn, las musiktheoretische Traktate, arbeitete sich in die alten Kirchentonarten ein, notierte den genauen Messetext, wobei er betonte und unbetonte Silben markierte, und fertigte eine neue deutsche Übersetzung mit verschiedenen Bedeutungsnuancen einzelner lateinischer Wörter an. Für Beethoven zählte in dem längst bekannten Text jedes Wort; jeder Satz hatte seine explizite Bedeutung, der musikalisch nachzugehen war. Das Ergebnis ist eine gleichsam überlebensgroße Messe, die das Publikum durch ihre Länge, Detailversessenheit und Ausdruckswut, ihre eigenartige Mischung aus Strenge und Freiheit im Umgang mit dem liturgischen Text schier überwältigt.

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